Sprungbetrieb
Februar 2012
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Allgemein

Ziel aller Mühen ist natürlich die Lizenz - wie so oft ein Stück Papier, das einem bescheinigt, man könne was.
Wer bei uns die Lizenz bekommt, beherscht tatsächlich was - die Grundzüge des Fallschirmspringens!
Jetzt kann die Zeit des 'großen Lernens' beginnen - denn ähnlich wie beim Autofahren kommt das eigentliche Lernen erst, wenn man den Lappen in Händen hält und der Fahrlehrer draussen bleibt :-)
Analog zur Fahrschule gestaltet sich auch die Ausbildung:

* Feststellung keiner 'gesundheitlichen Einschränkungen'
* Anmeldung
* Grundeinweisung (-> Termine 2012)
* Praxis-Ausbildung
* Theorie-Ausbildung
* üben, üben, üben
* Prüfung im Theoretischen
* Prüfung im Praktischen
* Erklärung zum 'Fallschirmspringer' durch Erhalt der Lizenz

* Mit der Linzenz dann springend lernen, springend lernen, springend lernen ...
* ... und nach schier unendlich vielen Sprüngen, die Erklärung zum 'Skygod'

Da das Fallschirmspringen auch lebensgefährdende Aspekte beinhaltet, sind neben ein wenig Mut, einer sportlichen Einstellung und Eigeninitiative vor allem Disziplin und Selbstdisziplin Voraussetzung.
Diese besondere und besonders schöne Sportart verträgt auch keine Halbheiten, da diese ebenso wie grobes Fehlverhalten fatale Folgen haben können.
Wir fordern daher von jedem einzelnen Kursteilnehmer Ernsthaftigkeit und Seriosität in der Sportausübung. Dazu gehören natürlich auch die Einhaltung unser Sicherheits- und Platzvorschriften sowie das Verständnis zur Integration in einen kontrollierten Sprungbetrieb.

Kommen Sie doch einfach mal zu uns 'an die Matte' und schauen Sie zu, schnuppern rein und/oder stellen Fragen - denn bei uns ist die Ausbilung neuer Fallschirmspringer ein besonderer Schwerpunkt.

Die Ausbildung gibt es in zwei Varianten, der konventionellen Ausbildung (bestehend aus A- und M-Kurs) und der AFF-Variante.
Beide Varianten unterscheinden sich ausschließlich im praktischen Teil:

Im A(utomaten)-Kurs werden sie von einem Lehrer in ca. 1.500 m aus dem Flugzeug gelassen. Hierbei ist ihr Fallschirm mit dem Flieger verbunden und öffnet sich automatisch, sobald sie die Maschine loslassen.
Haben sie diesen Kurs erfolgreich abgeschlossen, können sie mit dem M(anuell)-Kurs weiter machen. Hierbei lernen sie, ihren Fallschirm selbst zu öffnen, nachdem sie stabil den freien Fall genossen haben. Dabei wird die Exithöhe langsam bis auf ca. 4.000 m gesteigert.

Im AFF-Kurs (accelerated free fall) verlassen sie das Flugzeug von Anfang an in ca. 4.000 m Höhe, um den freien Fall direkt kennen zu lernen. Sie werden dabei von zwei erfahrenen Lehrer begleitet, die ihnen Hilfestellung geben.

 
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